Alles was Playoff-Hockey ausmacht, Eishockeyfanherzen höher schlagen lässt und die Verantwortlichen in den Wahnsinn treibt, war am Freitag in der Kolbenschmidt Arena geboten: EMOTIONEN, SPANNUNG und eine MASSENKEILEREI!

Die zu jeder Zeit hochklassige Partie war zunächst ein stark taktisch geprägtes Spiel. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und absolut fair. Meistens war an der blauen Linie oder bei den Torhütern Schluss. Die Kurzfassung zu der Partie könnte lauten: Heilbronn legt vor, Eppelheim zieht nach und am Ende siegen die Eisbären 😉 

Im ersten Abschnitt nutzten die Heilbronner die einzige Überzahl durch Stefan Schrimpf (9.) zum 1:0, bevor kurz vor der Pause noch Stefano Rupp (20.) die Heilbronner Eisbären mit 2:0 in Führung brachte. 

Mit dem zweiten Drittel begann dann das muntere Toreschießen! Dem Anschlusstreffer und Ausgleich zum 2:2 durch Colin McIntosh (22./29.) folgte nur eine Minute später (30.) das 3:2 durch Igor Filobok. Keine vier Zeigerumdrehungen später glich Eric Artman (34.) für Eppelheim zum 3:3 aus. Kurz darauf gleiches Bild: Daniel Brendle erzielte nach schönem Pass von Moritz Muth erneut die Führung (37.) zum 4:3, Ex-Eisbär Manuel Pfenning glich annähernd umgehend zum 4:4 (39.) aus. Was für ein Spiel!

Im dritten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams recht gut. Der vermeintliche Führungstreffer für die Eisbären aus Eppelheim fand wegen Torraumabseits keine Anerkennung. So dauerte es bis zur 56. Spielminute bis Arno Metz die Führung für Heilbronn zum 5:4 erzielte. – Und bevor Colin McIntosh (57.) wieder ausglich. In der Folge waren beide Teams darauf bedacht, keine weiteren Fehler und somit keine weiteren Gegentore zu verursachen. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen, mit dem besseren Ende für den ECE Eppelheim durch den vierten Treffer von McIntosh in der 2. Minute der Overtime.

Was danach geschah, ist lässt sich wie folgt zusammenfassen: eine explosive Mischung aus jubelnden Eppelheimer und enttäuschten Heilbronner Eisbären entlud sich auf dem Eis und endete in einer Massenschlägerei. Aus dieser gingen auf Heilbronner Seite Igor Filobok (Matchstrafe) und Patrick Luschenz (5+Spieldauer) als Sünder hervor und werden am kommenden Sonntag das entscheidende zweite Playoff-Spiel in Eppelheim von der Tribüne anschauen müssen.

Somit wird die Aufgabe am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr für die Eisbären noch ein Tick schwerer. – Aber in den Playoffs ist alles möglich. Es zählen nur die kommenden 60 Spielminuten. 

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