Die Eisbären Heilbronn sind mit einer 5:4 Penalty Niederlagen in Zweibrücken in die Saison 18/19 gestartet. 

Die ersten Minuten der neuen Saison gehörten den Hornets aus Zweibrücken. Man merkte ihnen an, dass Sie trotz der nicht optimal gelaufenen Vorbereitung gleich das Heft in die Hand nehmen wollten. So war der frühe Führungstreffer durch M. Dörr  (5. Spielminute) keine Überraschung.

Doch die Eisbären ließen sich nicht beeindrucken und begannen damit, das Spielsystem von Trainer Heiko Vogler umzusetzen. Daß das System funktioniert, konnte man in der Konsequenz umgehend erkennen: die Heilbronner Eisbären gewannen die Oberhand und drehten das Spiel innerhalb von einer Minute durch Treffer von Arno Metz (6:38) und Sven Breiter (7:36) zum Spielstand 1:2.

Besonders sehenswert war dabei das zweite Tor, das durchaus das Prädikat „kurios“ verdient hat: während der Goalie der Hornets den Puck gesichert zwischen seinen Schonern vermutete, erkannte Sven Breiter auf Seiten der Eisbären blitzschnell, dass der Puck doch noch frei zwischen den Schonern lag und stocherte ihn geistesgegenwärtig mit Schwung über die Torlinie.

Im weiteren Spielverlauf bauten die Eisbären ihre Dominanz kontinuierlich aus, schnürten die Hornets minutenlang im eigenen Drittel ein, sodaß diese sich nur noch durch Icings Luft verschaffen konnten. Daniel Brendle (12:43) und nochmals Sven Breiter(13:31) schraubten das Ergebnis auf 1:4 hoch. Nach einer Auszeit von Zweibrücken konnte F. Stokowski (16:29)  durch einen Schuss von der blauen Linie noch vor Drittelende auf 2:4 verkürzen.

Im zweiten Drittel war es weiter eine sehr starke Teamleistung der Eisbären, die dem Gegner durch „Zustellen der Räume“ und gefährliche Angriffe das eine und andere Mal stark in Bedrängnis brachte. Einziges Manko in diesem Drittel war, dass hochkarätige Torchancen zu leichtfertig vergeben wurden. So lautete der Spielstand nach 40 Spielminuten weiterhin 2:4.

Kaum ins dritte Drittel gestartet, konnte F. Fellhauer (40:45) für die Hornets den Anschlusstreffer zum 3:4 markieren. Anstatt weiter das von Coach Vogler vorgegebene System zu spielen, begannen die Heilbronner in alte Gewohnheiten zu verfallen und gaben so den Hornets Luft, ihr Spiel durchzuziehen. Bei drei Überzahlen hatten die Eisbären mehr als einmal die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Doch obwohl aus allen Lagen geschossen wurde, konnten während der regulären Spielzeit auf Heilbronner Seite keine Tore mehr erzielt werden. So kam, was kommen musste: bei eigener Überzahl erzielten die Hornets durch  F. Stokowski (55:54) den Ausgleichstreffer zum 4:4.

Die letzten vier Minuten bemühten sich beide Mannschaften, die vollen 3 Punkte einzufahren – ohne Erfolg. Also musste, wie in der Regionalliga Südwest üblich, direkt das Penaltyschießen die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen. Hier hatten dann die Hornets das Glück auf ihrer Seite und gewannen somit die Eröffnungspartie der Saison 18/19 in der Regionalliga Südwest mit 5:4 n.P.

Fazit: „Wäre heute nach  40 Minuten Schluss gewesen, hätten wir es verdient gehabt, als Sieger vom Platz zu gehen. Da ein Eishockeyspiel aber bekanntlich 60 Minuten dauert, muss man klar anerkennen, dass die Hornets am Schluss die verdienten Sieger waren“, so Eisbären-Coach Heiko Vogler nach dem Spiel. 

Weiter geht es für den HEC Eisbären Heilbronn bereits am kommenden Samstag, dem 06.10.18 (20:15 Uhr) in der SAP Arena Mannheim, wenn das nächste Auswärtsspiel gegen die MadDogs ansteht.

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