Die Eisbären Heilbronn ziehen Großereignisse an! – Oder wie sollte es sonst sein, dass nach der Überschneidung vom Helene Fischer-Konzert (SAP Arena) und dem Eisbären-Spiel gegen die Mad Dogs (EKU) Mannheim in der SAP-Nebenhalle imletzten Jahr, nun wiederum ein Mega-Event (Andreas Gaballier, SAP Arena) zeitgleich mit den in der SAP-Nebenhalle spielenden Eisbären stattgefunden hat?

Ob nun die Stars ihre Termine nach der RLSW richten oder nicht, die Eisbären Heilbronn hatten am Samstag, den 06.10.18, auf jeden Fall die Partie gegen die Mad Dogs auf dem Spielplan.

Nach einem eher enttäuschenden Abschneiden in der letzten Saison (vorletzter Tabellenplatz), hatten sich die Verantwortlichen der EKU Mannheim im Sommer auf dem Transfer-Markt umgeschaut und beide, in der Regionalliga erlaubten, Ausländerpositionen besetzt. So waren die „Mad Dogs“ für die Eisbären bei diesem Aufeinandertreffen schwer einzuschätzen und eher unter der Kategorie „Überraschung“ einzuordnen.

Überraschend auf Seiten der Eisbären war auf jeden Fall die Mannschaftsaufstellung: Auf Grund des Fehlens einiger Verteidiger, lief Eisbären- Coach Heiko Vogler erstmals seit März 2013 wieder selbst als Spieler auf. Als Trainer agierte für die Eisbären Jan Hey, dessen Hauptaufgabe ansonsten im Nachwuchsbereich des Heilbronner EC liegt.

Wie schon im Vorfeld erwartet, kam es in den ersten Spielminuten zu einem ersten gegenseitigen Abtasten. Die Eisbären blieben dem unter Heiko Vogler neu eingeführten Spielsystem treu und konnten sich leichte Vorteile erarbeiten – was sich in der Folge durch Tore widerspiegelte: 0:1 durch Vasilios Maras (9:55), sowie 0:2 durch Claudio Schreyer in der 14. Spielminute. Nach diesen Toren schlich sich allerdings der gleiche „Schlendrian“ ein, wie schon vor einer Woche in Zweibrücken. Dass man Mannheim nicht unterschätzen darf, bewies A. Klein mit seinem 1:2 (15:16) Anschlusstreffer, was auch der Stand zum Ende des ersten Drittels war.

Wer dachte, dass die Heilbronner Jungs im zweiten Drittel gleich wieder an die Leistung des ersten Drittels anknüpfen würden, sah sich getäuscht. Mannheim war in dieser Phase des Spiels ein ebenbürtiger Gegner und erzielte in Überzahl durch M. Brenner das 2:2 (31:21). Martin Williams war es, der mit seinen Treffer zum 2:3 in doppelter Überzahl (35:11) auch gleich den Pausenstand markierte.

Das letzte Drittel war geprägt durch Strafen. Alle Tore vielen in eigener Überzahl der Eisbären. So erhöhten John Kraiss (49:21 ) und Stefano Rupp (53:19) auf 2:5, bevor der Mannheimer K. Pruden (58:07) mit einem sehenswerten Shorthänder-Alleingang das 3:5-Endergebnis erzielte.

Am kommenden Wochenende sind die Eisbären Heilbronn doppelt gefordert. Am Freitag, 12.10.18, 20 Uhr, empfängt man den Aufsteiger EHC Freiburg in der heimischen Kolbenschmidt Arena. Danach geht es am Sonntag, 14.10.18 (19Uhr), zum zweiten mal nach Rheinland Pfalz zu den Hornets nach Zweibrücken.

 

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