Das Wochenende der Eisbären Heilbronn ist schnell zusammengefasst: 
Während Eisbären-Keeper André Vorlicek noch beim Heimspiel am Freitag gegen Freiburg mit seinen Teamkollegen den ersten Shoot Out der noch jungen Saison feiern konnte, verlor man am Sonntag in Zweibrücken gegen die Hornets völlig unnötig, aber zu Recht.  

 

HEC Eisbären Heilbronn – EHC Freiburg 5:0
Doch der Reihe nach: Am Freitag Abend empfingen die Eisbären Heilbronn den  EHC Freiburg, diesjähriger Aufsteiger aus der Landesliga, zur ihrem ersten Spiel vor heimischer Kulisse. Der Beginn der Partie gestaltete sich recht ausgeglichen und Freiburg präsentierte sich unerwartet stark. Kurz vor Drittelnde übernahmen die Eisbären das Ruder und erzielten in der Folge durch Sven Breiter (17:39) das 1:0.

 Das Bild änderte sich auch im 2 Drittel nicht gravierend: Die Eisbären am Drücker,  Freiburg gefährlich, doch scheiterten diese ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten André Vorlicek im Heilbronner Kasten.

Höhepunkte im zweiten Spielabschnitt waren der „Fast-Torjubel“ der Freiburger Spieler, die den Puck – anders als das Schiedsrichtergespann –  bereits über der Heilbronner Torlinie wähnten, und aus Eisbären-Sicht, das erste Regionalliga-Tor des jungen DNL3 Spielers, Loris Walter (24:58), das auf der Mannschaftsbank gebührend bejubelt wurde.
Die weiteren Tore in einem überaus fairen Spiel, erzielte Heiko Vogler (29:22; 39:42; 43:24), der auf Grund der Personalnot bei den Eisbären am Wochenende, nochmals die Schlittschuhe schnürte. Somit konnten die Heilbronner einen  5:0 Sieg feiern und kurzzeitig die Tabellenführung erobern. 

 

EHC Zweibrücken Hornets – HEC Eisbären Heilbronn 6:3
Ganz anders sollte das Spiel am Sonntag in Zweibrücken verlaufen. Nachdem Zweibrücken im Freitagsspiel eine deutliche Auswärtsniederlage beim EV Ravensburg einstecken musste, konnte man schon in der Anfangsphase der Partie „Hornets gegen Eisbären“ erkennen, das dies ein richtig interessantes und hart umkämpftes Spiel werden würde! So hagelte es Strafen auf beiden Seiten, annähernd im Minutentakt.
Natürlich wurde auch Eishockey gespielt, aber beide Teams scheiterten an den exzellent aufgelegten Torhütern. Bei den Eisbären hatte, nach seiner guten Leistung vom Freitag, nochmals André Vorlicek vor Patrick  Seeger den Vorzug bekommen. Obwohl Zweibrücken bei doppelter Unterzahl der Eisbären durch C. Werth (5:13) mit 1:0 in Führung gehen konnte, waren es die Eisbären, die durch Tore von Claudio Schreyer (10:29) und Martin Williams (12:48)  mit dem 1:2 Pausenstand das bessere Drittel-Ende für sich verbuchten!
Das zweite Drittel begann etwas ruhiger als das vorherige. Genug Chancen gab es auf beiden Seiten, doch beide Mannschaften konnten diese nur jeweils für ein weiteres Tor nutzen. A. Nunold erzielte in der 29. Spielminute den Ausgleichstreffer zum 2:2, bevor Vasilios Maras  in der 30. die Heilbronner Eisbären wieder mit 2:3 in Front brachte.

 

Ähnliche Vorraussetzungen also, wie bei der Begegnung vor zwei Wochen, als man das 3. Drittel undiszipliniert spielte, und somit die Hornets stark machte.
Doch dieses Mal sollte es den Eisbären schlimmer ergehen. Während man die  Führung in den ersten 8 Minuten des letzten Spielabschnitts verteidigen konnte, war es in der Spielzeit 48.33 doch soweit: F. Fellhauer erzielte für die Hornets den 3:3 Ausgleich. Durch eine Unachtsamkeit in der Verteidigung konnte Zweibrücken durch D. Radke (52:05) erstmals mit 4:3 in Führung gehen. Nun versuchten die Eisbären ihr Heil in der Offensive und wurden prompt durch A Willigar (54:24) mit dem 5:3 dafür bestraft . 
Nach einigen Sticheleien im Vorfeld, endete das Spiel 1:21 Minuten vor Schluss in einem Faustkampf zwischen Vasilios Maras und Felix Stokowski, sowie einer Massenrangelei zwischen den herbeigeeilten Mannschaftskameraden beider Teams, worauf auf Seiten der Hornets die Spieler Stokowski (2+2min.), Werth (2+2min.) und Willigar (2min.) und auf Eisbären-Seite  Vasilios Maras 2+ 2 min., Moritz Muth 2min., sowie Heiko Vogler 5+ Spieldauer kassierten. 
Den Schlusspunkt setzte nach Wiederanpfiff T. Essig (59:21) zum 6:3 Endstand.

 

Als Eishockey-Fan muss man sagen, es war ein spannendes Spiel, das alles bot, was Eishockey ausmacht: Tore, Emotionen und Kampf.
Aus Eisbären-Sicht bleibt festzustellen, dass das Spiel nicht unverdient verloren wurde, da das Team um Coach Vogler es wieder nur über 40 Minuten schaffte, die „Hornissen“ zu bändigen, bevor sie zustachen. 
Bereits am kommenden Freitag, den 19.12.2018 (20h), haben die Eisbären die Chance, es besser zu machen und alles „auf Sieg“ zu setzen, wenn es in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena zum fast schon legendären „El Cassico“ gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim kommt!

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