Viel vorgenommen hatten sich die Eisbären am 19.10.18 im „El Clásico“ gegen die Baden Rhinos: Man wollte das desolate dritte Drittel in Zweibrücken vergessen machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, konnte Trainer Heiko Vogler personell aus dem Vollen schöpfen, standen ihm doch außer Vasilios Maras (Verdacht auf Gehirnerschütterung) und Daniel Brendle (Trainingsrückstand) der komplette Kader, zuzüglich der DNL3-Spieler Horter, Körner und L. Seeger zur Verfügung. Das Einzige, was kurzzeitig ungeklärt war: darf Heiko Vogler nach seiner Spieldauer in Zweibrücken als Trainer an der Bande stehen oder nicht? Nach einer positiven Antwort vom Verband, stand dem Spiel nichts mehr im Wege.

Zu Beginn des Spiels erfolgte das erwartete Abtasten beider Mannschaften. Die Saison ist noch „jung“, die Mannschaften zum Teil neu zusammengestellt, so muss man seine Gegner erst  wieder kennenlernen.

Nach einer Unachtsamkeit in der Heilbronner Verteidigung, konnten die Rhinos durch Andreas Mauderer mit dem 0:1 (4:46) in Führung gehen, was die Eisbären zu diesem Zeitpunkt des Spieles noch nicht weiter beeindruckte. Daniel Steinke war es, der 9:41 den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Mit fortschreitender Zeit erspielten sich die Eisbären sogar eine leichte Überlegenheit in diesem Drittel. 

Auch der Beginn des zweiten Spielabschnitts gestaltete sich vielversprechend, bis Maxim Engels in der 24. Spielminute zum 1:2 für die Baden Rhinos erhöhte. Von nun an stieg die Unsicherheit und Fehlpass-Quote auf Seiten der Eisbären an. Die Schollenbewohner wollten den Ausgleich, aber Hügelsheim kam immer stärker ins Spiel. So kam wie es, kommen musste: Hügelsheim ging nach einem Torwartfehler auf Heilbronner Seite durch Andreas Mauderer (31:30) mit 1:3 in Führung. Durch die Einwechslung von Goalie André Vorlicek für den an diesem Abend glücklos agierenden Patrick Seeger, wollte Coach Heiko Vogler noch einmal ein Zeichen an die Mannschaft geben. Doch Ruhe und Spielfluss konnte der Trainer auch durch diese Maßnahme dem Spiel nicht verleihen. Im Gegenteil. Vorlicek hielt den Kasten zwar mit einigen guten Saves sauber, seine Vorderleute agierten jedoch zunehmend unsicherer. Da kam die zweite Drittelpause genau richtig.

Nachjustieren und das „Ding“ drehen – nicht weniger hatte sich das Heilbronner Team in der Drittelpause vorgenommen. Doch was sich bereits zu Ende des zweiten Spielabschnitts angedeutet hatte, sollte im letzten Drittel seine Fortsetzung finden. Die Verunsicherung in den Reihen der Eisbären konnte nicht überwunden werden. Ungenaue Pässe und harmlose Aktionen in Richtung des Hügelsheimer Tors prägten auch in den letzen 20 Minuten das Spielgeschehen. So konnte Mathieu Fleury (45:49) in Überzahl noch zum 1:4 Endstand erhöhen.

Fazit des „El Clásico“ Eishockey-Abends in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena: Ein durchaus verdienter Sieg für die deutlich stärkeren Rhinos aus Hügelsheim. Von Trainer Vogler und den Eisbären des Heilbronner EC wird die Woche sicherlich intensiv dazu genutzt werden, als Team die gewohnte Spielsicherheit und Stärke wieder zu erlangen.

Schon am kommenden Sonntag (28.10.18) haben die HEC Eisbären die Möglichkeit, wieder ihre Krallen zu zeigen, wenn um 18.30h die Stuttgart Rebels in Heilbronn zu Gast sind.

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