Dass es dieses Jahr nicht leicht werden würde, war den Eisbären Heilbronn bewusst. – Zu groß waren die Veränderungen innerhalb der Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison. Die Niederlage des letzten Spieltags gegen die Baden Rhinos schmerzte zwar, doch man muss ganz klar feststellen, dass nicht die verlorenen Punkte „schwer im Magen lagen“, sondern die Art und Weise, wie sich die Mannschaft dabei präsentierte.

Es lag also im eigenen Interesse der Eisbären, am Sonntag beim Heimspiel gegen Stuttgart deutlich anders aufzutreten. – Und das gegen die Rebels, gegen die man sich bisher immer schwer getan hat.

Trainer Heiko Vogler stand der komplette Mannschaftskader zur Verfügung. Da kurzfristig das Sonntags-Spiel der DNL3 abgesagt worden war, konnte der 19 -jährige Frantisek Gistr aus dem Heilbronner DNL3-Team, das Torhütergespann mit André Vorlicek bilden und durfte sogar von Anfang an ran.

In einer sehr fairen Partie zeigte Stuttgart, daß Sie sehr wohl mitspielen und gefährlich vors Tor kommen können.

Die Partie startete wie auch schon beim Hügelsheim-Spiel: die Hausherren übernahmen das Zepter und Angriffswelle um Angriffswelle rollte in Richtung Stuttgarter Tor. Doch trotz guter Chancen von Marc Oppenländer und Sven Breiter war Endstation beim hervorragend haltenden Stuttgarter Keeper Jannis Ersel.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Heilbronn drückte und Stuttgart spielte gut mit. So wie die Eisbären am Stuttgarter Torhüter scheiterten, erging es den Rebellen auch mit dem Heilbronner Keeper. – Bis völlig unerwartet Patrick Daucik, hinter dem Tor stehend, Frantisek Gistr (23:10) an den Rücken Schoß und somit sein Team mit 0:1 in Führung bringen konnte. Doch dieses Mal spielten die Eisbären ihr Spiel weiter. Die Antwort auf die Stuttgarter Führung erfolgte durch Leontin Kreps, der den Ausgleich zum 1:1 (31:53) erzielte. Die Belohnung für das konsequente Beibehalten des Spielsystems war das 2:1 durch Sven Breiter in der 40. Spielminute. Ein schneller und präziser Spielzug war es, der im Abschluss den Stuttgarter Torhüter überwinden konnte und den Eisbären ermöglichte, mit einer Führung in die zweite Pause zu gehen.

Das ganze Spiel über zeigten sich die Stuttgarter als der erwartet harte, aber faire, Gegner. So auch im letzten Drittel. Hier konnten die Rebels, wie schon in ersten Drittel, eine 5 zu 3 Überzahl nicht nutzen. Egal was beide Mannschaften noch versuchten, Endstation war auf beiden Seiten der jeweilige Torhüter.

Spannung gab es nochmals 2:28 vor Schluss, als Moritz Muth auf die Strafbank wandern durfte. War das jetzt die Chance für Stuttgart auf den Ausgleich? Diesen Vorteil machte sich aber Stuttgart keine 20 Spielsekunden später selber zunichte, als Christopher Mauch ebenfalls auf die Strafbank wandern durfte.

Stuttgart versuchte bis zum Schluss alles, um noch den Ausgleich zu erzielen. Doch auch die Herausnahme des Goalies sollte nichts Zählbares mehr bringen.

So konnten die Eisbären Heilbronn, eine ganz enge Kiste mit 2:1 für sich entscheiden.

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