Nachdem die Heilbronner Eisbären am letzten Freitag gegen die Eisbären Eppelheim erst im letzten Drittel das Spiel annahmen, wurden die Bietigheim Steelers 1B im Derby am Sonntag deutlich in die Schranken gewiesen! – Aber der Reihe nach:

Eisbären HEILBRONN vs. Eisbären EPPELHEIM 3:4

Als das „Duell der Artgenossen“ am Freitag in der Kolbenschmidt Arena angepfiffen wird, sind es die Hausherren die gleich mal das Zepter in die Hand nehmen. Aber es waren die Eppelheimer Eisbären, die ihre erste Überzahl nutzen konnten und durch Roman Gottschalk (3:10) mit 0:1 in Führung gingen. 

In der Folgezeit versuchten die Heilbronner weiterhin, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Aber der Faden, der sich die ganze Saison schon durch das Eisbären-Spiel zieht, ließ sich nicht durchschneiden: Endstation jedes noch so ambitionierten Angriffsversuchs war ein ums andere Mal der Eppelheimer Torwart Marcel Kappes. So kam was kommen musste, wenn Chancen „vorne“ liegen gelassen werden. Ein verdeckter Schuss von Lukas Sawicki schlug zum 0:2 (12:52) über der Schulter von André Vorlicek ein. Von jetzt ab lief für die nächsten 25min das Spiel an den Eisbären Heilbronn vorbei und Eppelheim baute die Führung durch Dominik Deurig (21:31) zum 0:3 aus. Lukas Sawicki erzielte mit seinem zweiten Tor sogar das 0:4 (36:40).  Erst zum Ende des zweiten Drittel konnten die Heilbronner mit einem schönen Spielzug noch ein Lebenszeichen senden: Stefano Rupp erzielte das erste Tor für die Heimmannschaft an diesem Abend zum 1:4 ( 39:28) Pausenergebnis.

Die ersten Minuten im letzten Drittel brauchten die Heilbronner um sich zu fangen, dann aber fanden sie zu ihrem Spiel. Es folgte das 2:4 (50:22) und das 3:4 (55:45) jeweils durch Stefano Rupp, der somit an diesem Abend einen sauberen Hattrick verbuchen konnte, doch selbst seine drei Tore reichten nicht mehr, um das Spiel noch für die Eisbären Heilbronn zu entscheiden.

Bietigheim vs. Eisbären 3:5

Die besseren Auftritte hatten die Eisbären Heilbronn diese Saison auf fremden Eis.  Warum, weiß keiner so genau – aber nach der Niederlage gegen die Artgenossen aus Eppelheim am Freitag, war das Spiel gegen die Steelers 1B schon richtungsweisend für die Spielzeit 18/19. Und alle mitgereisten Fans blieb gleich zu Beginn des Spiels das Herz stehen: keine  19 sec waren gespielt, als Daniel Steinke schon auf die Strafbank wandern durfte. Und keine 24 sec Überzahl brauchten die kleinen Steelers, bis sie durch Marcel Neumann mit 1:0 (0:43 in Führung gingen. Durch dieses Tor beflügelt, versuchten übermotivierte Bietigheimer alles klar zumachen und schädigten sich doch selbst. Bei doppelter Überzahl glich Sven Breiter zum 1:1 aus (5:55). Spätestens jetzt entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Und da die Schiedsrichter in diesem Spiel kein Team bevorzugen wollten, durften bei angezeigter Strafe fast immer Spieler beider Mannschaften gleichzeitig in die Kühlbox.

Mit Start des zweiten Drittels zog es Arno Metz und Moritz Muth auf die Strafbank, wodurch der SCB die Möglichkeit hatte, mit einer 5 gegen 3 Überzahl in Führung zu gehen. Dies vereitelten jedoch tapfer kämpfende Eisbären – und machten es in gleicher Situation besser, als der Tabellenführer. Durch Heiko Vogler gingen sie in eigener Überzahl mit 1:2 (22:47) in Führung! Die nächsten Tore vielen in der Folge bei 5 gegen 5. Erst konnte Lili Gross zum 2:2 (27:19) ausgleichen, bevor Claudio Schreyer zum 2:3 (34:32) Pausenstand erhöhte.

Im letzen Drittels warfen die  Bietigheimer Kufencracks noch einmal alles in die Waagschale, wurden aber durch das 2:4 von Sven Breiter (44:09) und dem zweiten Treffer von Claudio Schreier zum 2:5 (47:35) in ihre Schranken gewiesen.  Der sehenswerte  Shorthander von  Piere Dumont zum 3:5 gab Bietigheim nochmals Aufwind, vor allem deswegen, weil sie die letzten zwei Minuten in Überzahl spielen durften. Doch trotz der Herausnahme des Torhüters, konnten sie die 6 gegen 4 – und 8 sec vor Schluss sogar 6 gegen 3 Überzahl – nicht nutzen.

Somit ging das erste Derby der aktuellen Saison verdient an die Eisbären Heilbronn. – Und ganz ehrlich:  Derbysiege tun gut …!  ;oD 

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