Freitagsfahrten nach Ravensburg sind immer eine Wundertüte: man weis nie, wer bedingt durch Arbeit oder Studium spielen kann, beziehungsweise, wie pünktlich die Mannschaft am Spielort ankommt.

Um so überraschender, dass die Eisbären aus Heilbronn beim Auswärtsspiel gegen den EV Ravensburg mit vollem Kader (4 Reihen + 2 Goalies) anreisen konnten. Verzichten musste man auf Leotin Kreps, John Kraiss, Sören Breiter, Moritz Kuen, Stefano Rupp und Patrick Seeger. Dafür durften die DNL3-Spieler Frantisek Gistr, Marco Horter, Loris Walter und Lukas Seeger mitwirken.

Man konnte allein schon an der Kaderstärke erkennen, dass Coach Vogler und sein Team den EV Ravensburg nicht auf die leichte Schulter nehmen würden, war man doch durch die deutlichen Niederlagen von Bietigheim und Zweibrücken gewarnt.

Nach seiner starken Leistung gegen Stuttgart bekam im Tor wieder Frantisek Gistr vor André Vorlicek den Vorzug. 

In einer sehr fairen, aber intensiv geführten Partie auf Augenhöhe, gingen die Hausherren durch André Martini (15:27) mit 1:0 in Führung und mit diesem Ergebnis auch in die Drittelpause.

Gleich zu Beginn des torreichen zweiten Drittels brachte der zum Stürmer umfunktionierte Robin Platz mit seinem Ausgleichstreffer (23:28) die Eisbären zum Jubeln. Danach zeigte Ravensburg, warum Sie zur Zeit „on top“ stehen und erhöhte innerhalb von nur anderthalb Minuten durch André Martini (26:42) und Denis Erdelean (28:12) auf 3:1.

Die Antwort der Eisbären folgte 30 Sekunden später durch HEC Eisbären-Youngster Lukas Seeger, der eine Vorlage von Claudio Schreyer zum 3:2 (28:57) verwerten konnte. Es kam aus Eisbären Sicht noch besser, denn Sven Breiter konnte in der 35. Spielminute (34:49) den Ausgleich zum 3:3 markieren. Man hatte jetzt das Gefühl, das Spiel könnte zu Gunsten der Eisbären kippen, aber Martin Tischer brachte den EVR zum dritten Mal an diesen Abend mit dem 4:3 (38:07) in Führung. Somit mussten die Heilbronner wieder mit einem Tor Differenz in die Pause gehen.

In einem letzten Drittel, das dem Wort „Krimi“ aller Ehre machte, konnte Daniel Steinke den erneuten Ausgleich zum 4:4 (53:32) markieren. Doch gab man kurz vor Schluss noch alle Trümpfe an Ravensburg ab, indem erst Martin Williams (55:46) und danach Sven Breiter(59:30) den Weg auf die Strafbank antreten durften. Es blieb aber beim 4:4 und wie schon im ersten Saisonspiel gegen Zweibrücken, war auch dieses Mal den Eisbären das Penalty-Glück nicht hold und Ravensburg durfte die zwei Punkte für sich verbuchen. 

Fazit: Man merkt, dass es in der Mannschaft „stimmt“ und das System von Trainer Heiko Vogler immer besser angenommen und umgesetzt wird. Trotzdem gibt es gerade im Bereich der Effizienz beim Torabschluss noch „Luft nach oben“. Es ist die Kaltschnäuzigkeit der letzten Jahre, die diese Saison (noch) nicht da ist. – Eine Aufgabe, die der Coach gemeinsam mit seinem Team sicherlich im Laufe der Woche auf dem Trainingsplan haben wird, um für die anstehenden Partien am Freitag, 09.11.18 (20h), im Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim und vor allem am Sonntag, 11.11.18 (17h), auswärts im Derby gegen die Bietigheim Steelers Amateure passend vorbereitet zu sein!

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