Die Eisbären Heilbronn präsentierten sich beim Heimspiel am 25.01.19, dem „El Clásico“ gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim, mit einer komplett anderen Körpersprache als zuletzt.

Wie schon in den vorangegangenen Spielen, stand an der Bande das Trainer-Duo Sascha Bernhardt und Rainer Schreyer. Somit konnte Heiko Vogler auch an seinem 35. Geburtstag wieder die Schlittschuhe schnüren. Verzichten musste man lediglich auf Benjamin Brozicek, Robin Platz und Philipp Kress. Trotzdem konnten die Eisbären mit vier Reihen auflaufen.

Dass die Rhinos nicht zu unterschätzende Gegner sind, zeigte gleich einer der ersten Angriffe der Badener. Mit einem lauten „Blink“ hallte der Lattenkracher des Hügelsheimer Spielers durch die Kolbenschmidt Arena. Mancher Hügelsheimer dachte sich im Nachhinein bestimmt: was wäre geworden, wenn der rein gegangen wäre? – So aber ging es im Gegenzug in Richtung Gäste-Tor und Daniel Steinke brachte, im Gegensatz zu der vorangegangenen Situation, mit seinem Schuss sein Team mit 1:0 (1:11) in Führung. Aber auch als Stefano Rupp (3:58) das 2:0 erzielte, war das Spiel der Eisbären noch unrund und hektisch. Man brachte sich durch unnötige Fehler ein ums andere Mal selber in die Defensive, die man dann mit vollem Körpereinsatz auszubügeln hatte. Endstation war in jedem Fall der glänzend aufgelegte Goalie: Andrew Hare!

In der Pause mussten die Trainer aber wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn mit dem Beginn des zweiten Drittels wurde das Spiel der Eisbären ruhiger und disziplinierter. Eine der Schlüsselszenen des Spiels bildete die 28. Spielminute: unbeschadet überstanden die Eisbären die zwei minütige 5-gegen-3-Unterzahl, als gleich zwei Eisbären-Akteure (Vasilios Maras , Heiko Vogler) die Strafbank drückten. Hügelsheim hatte zwar während dieser Zeit die ein und andere Torchance, aber Andrew Hare, im Tor der Eisbären, hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Auf der anderen Seite konnte Stefano Rupp mit seinem zweiten Treffer (34:21) die Führung der Heilbronner auf 3:0 ausbauen. Völlig frei im Slot stehend, brauchte er sich dabei nur die gewünschte Ecke auszusuchen.

Im letzten Drittel wurde es für Hügelsheim nicht besser. Während die Strafzeiten auf beiden Seiten zunahmen, überstanden die Eisbären eine zweite 5-gegen-3-Unterzahl unbeschadet. Die Zuschauer durften in der Endphase noch einen Faustkampf zwischen Jonathan Koch und Sven Breiter erleben – aber auch die Tore von Vasilios Maras – 4:0 (48:06), das 5:0 Claudio Schreyer (55:24) und zum Abschluss das  6:0 durch Leontin Kreps (57:46.)!

So hieß es zum Schluss für die Eisbären: dritter Sieg im dritten Spiel des Jahres 2019 und gleichzeitig erster Shutout im dritten Spiel von Keeper Andrew Hare. So könnte das doch noch was mit den Playoffs werden…!

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